Seit Jahren liegt eine alte Leica beim mir Schrank, die noch von meiner Oma stammt. Jetzt, wo mich wieder das analoge Fieber gepackt hat, würde ich auch gerne diese Kamera reaktivieren.
Im Netz hab ich herausgefunden, dass es sich laut Serien-Nr. um eine Leica II von 1932 handeln könnte (SN: 71200-101000, Leica II, Model D, 1932). Gibt’s von Leica irgendwo eine offizielle Liste wo man anhand der Nr. nachschauen kann?
Hier noch ein paar offene Fragen. Wer kann mir Tipps / Ratschläge / Infos geben? Würde mich freuen, wenn jemand was für mich hat! (hier geht’s zu den Kommentaren)
- S/W Filme. Wer hat Tipps für mich, mit denen ich mal anfangen könnte?
- für was sind die beiden Sucher? warum Zwei?
- was bedeutet “R” und “A” bei dem Schalter auf Bild 3? R = Zurückspulen? A = Aufnahme?
- was bedeutet das “Z” auf dem Zeitrad? Bulb-Modus?
- was könnte sie wert sein? Ob sie jetzt 1 € oder Tausende wert ist, ist eigentlich völlig egal, da ich sie eh nicht hergebe! Wäre nur mal interessant.
- Welche Scanner benutzt ihr? Auf was sollte man beim Kauf achten?












Wer weiß was, wer hat was für mich? ;) Danke!
Hallo Walter,
Es handelt sich bei dem Teil um eine Rangefinder oder auch Messsucherkamera.
Durch die 2 Sucher siehst Du beim durchschauen 2 überlagernde Bilder. Scharfstellen
funktioniert durch drehen ab Focusring, bis beide Sucherbilder deckungsgleich über einem
gewählten Punkt sind.
Zum Thema Filme, s/w kann ich die Ilford FP4 (ISO/ASA100) den HP5 (ISO/ASA400) oder aber den XP2 (ISO/ASA400) empfehlen.
Je nachdem wo Du entwickeln lassen möchtest, empfehle ich für die ersten Tests den XP2, denn der kann nach C41 in jedem Labor in kurzer Zeit entwickelt werden.
Die Z Einstellung ist tatsächlich der Bulb. Ohne Drahtauslöser nicht wirklich nützlich.
Wenn Du magst, schau doch mal auf http://www.sweetspotfoto.de/?p=1009 hier haben wir über unsere Erfahrungen mit einer russischen Messucherkamera von 1955 rumgespielt.
Ob das Teil was wert ist, kann ich nicht beurteilen. Auf den ersten Blick würde ich es für eine sogenannte Russen-Leica halten. Also ein Nachbau.
Was Ihr für Rechtschreibfehler haltet, sind nur Plagiatsschutzfunktionen! :-)
Danke Bastian!
http://www.sweetspotfoto.de kenn ich natürlich ;) und auch den Artikel!
OK, das mit den Suchern muss ich mir am Abend nochmal genauer anschaun/ausprobieren. Hab sie Gestern nach langer Zeit mal wieder rausgeholt.
Danke für die Film-Tipps! Werde ich ausprobieren! Entwickeln werde ich wahrscheinlich erstmal beim hiesigen Fotohändler (alteingesessener Fotograf), später evtl. selber. Wo lässt du entwickeln?
Was sie wert ist, ist eh nicht wichtig! Aber es ist definitiv eine echte Leica. Hat meine Oma in den 30ern neu gekauft! ;)
Mit was habt ihr euere Fotos eingescannt?
Hallo Walter,
Ich habe ebenfalls eben die gleiche Kamera meines Opa’s Leica Couplex (D) 2 von 1932 Seriennummer 99577 rausgeholt. Meine ist allerdings in sehr gutem Zustand, sogar der Lederkoffer sieht aus wie frisch aus dem Werk.
Hier kann man die Seriennummer Nachschauen: http://www.summilux.net/numeros/index.php
Restaurieren tut Leica direkt.
Preise für das Modell habe ich auf einer Auktionsseite gefunden. Startpreise zwischen 300 und 1800€ je nach Zustand und Seriennummer. Dafür würde ich sie aber nie hergeben. Für 300€ gibt es heute Kameras mit maximal 3 Jahren Lebenserwartung.
Womit hast Du denn die Kamera fotografiert? Das sieht ja toll aus. Ich bin leider kein Fotograf und meine Bilder wären nicht mal auf Lomo gut :-)
Viel Spaß beim Renovieren
Christoph